publiziert: 03.08.2012 11:37 Uhr
aktualisiert: 05.08.2012 12:04 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text WÜRZBURG/MÜNCHEN
Reisewelle am Wochenende: "Jetzt droht der Infarkt"

Schlimmer geht`s nicht: An diesem Wochenende wird laut Experten die Reisewelle zum Kollaps auf den Fernstraßen führen - vor allem in Bayern.

  • Auf fast 500 einzelnen Autobahnbaustellen wird in Deutschland in diesem Sommer gearbeitet. Es drohen Staus, vor allem im Reiseverkehr Richtung Süden.
    Marius Becker
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Man kennt das aus den Vorjahren: Der Automobilclub ADAC warnt mit Blick auf die Sommerferien wieder vor Staus auf den Fernstraßen, vor allem in Richtung Süden. Doch wenn es um das kommende Wochenende geht, klingen die Verkehrsexperten besonders dramatisch: "Jetzt droht der Verkehrsinfarkt", ist im Internet zu lesen.

Der ADAC geht davon aus, dass die kommenden zwei, drei Tage die schlechteste Zeit ist, um mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. Es sei mit rekordverdächtigen Staus auf den Autobahnen zu rechnen. Grund: In Bayern haben die Ferien begonnen, in einigen nördlichen Bundesländern gehen sie zu Ende.
Am Wochenende sind in Bayern nach ADAC-Angaben folgende Autobahnen in besonderem Maße staugefährdet:
  • A3 Frankfurt-Würzburg-Nürnberg
  • A6 Heilbronn-Nürnberg-Pilsen
  • A7 Fulda-Würzburg-Füssen
  • A8 Stuttgart-München-Salzburg
  • A9 Hof-Nürnberg-München
  • A99 Umfahrung München
    
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Stressfrei durch den Stau
Deutschland
25.07.2012
    
    
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Immerhin gibt es eine gute Nachricht: An allen Samstagen im August dürfen auf den meisten deutschen Autobahnen Lastwagen über 7,5 Tonnen von 7 bis 20 Uhr nicht fahren. Dieses erweiterte Fahrverbot wurde laut ADAC extra eingeführt, um den Reiseverkehr zu entlasten.

Das Fahrverbot gelte auch an allen Sonntagen und bestimmten Feiertagen von 0 bis 22 Uhr.
Nicht nur die Stau-Warnungen kehren alle Jahre zu den Sommerferien wieder, sondern auch die Tipps für Autofahrer und Mitfahrer. Stichwort Sekundenschlaf: Der ADAC Südbayern warnte vor wenigen Wochen vor der Gefahr der Übermüdung. Sie habe ähnliche Wirkung wie Alkohol am Steuer.

Die Reisewelle lässt natürlich all diejenigen kalt, die zu Hause bleiben. Mainfranken hat für den Urlaub jede Menge zu bieten.

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Von Jürgen Haug-Peichl
    
    

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