aktualisiert: 03. August 2012, 19:20 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 

WÜRZBURG
Für Müll-Transporter wird Maut fällig

Nachdem die deutschen Autobahnen für Schwerlaster bereits seit sieben Jahren mautpflichtig sind, kommen seit einigen Tagen Teile von vierspurigen Bundesstraßen dazu. Einige Fahrzeuge sind von der Maut befreit. Müllfahrzeuge zählen jedoch nicht dazu. Zum Ärger der Würzburger Stadtreiniger und des „Team Orange“, des Entsorgungsunternehmens des Landkreises. Denn das Würzburger Müllheizkraftwerk liegt direkt an der jetzt streckenweise mautpflichtigen B 8.  »mehr

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winnem (1146 Kommentare) am 03.08.2012 22:05

Da schau her,

Zitat von Mainpost
„Nun umfahren wir derzeit bis auf Weiteres die betroffenen Strecken.“


die Orangen sind also Mautpreller!

Als die LKW-Maut eingeführt wurde hat alles gejubelt und niemand hat sich Gedanken um die Einbau- und Folgekosten gemacht....
(3)
peterlesbub (453 Kommentare) am 03.08.2012 23:53

Finger weg von der Nürnberger Straße

bei der handelt es sich lt amtlicher Stellungnahme der Sadt um eine unerschlossene Anliegerstraße.
Für Rückfragen wende sich das Team orangene Bödzichabfuhr (fränkisch für Müll) bitte an den Herrn Professor im Bauamt oder seinen Vorgesetzten "R". der nicht mehr zur Wiederwahl steht. Also entweder oder. Wer lt. Main Post von gestern im MHK 5 Mio Euro Gewinn pro Jahr machte, sollte sich um die Maut nicht drücken. Das ist schlichtweg schäbig.
(5)
wgr (793 Kommentare) am 04.08.2012 00:30

Mautflüchtlinge (MF)? Wahnsinn mit Methode!

Hier offenbart sich die geballte Unfähigkeit unserer heutigen Politiker. Selbst ernannt zum Berufspolitiker, aber unprofessioneller als jeder Lehrling (pardon: Azubi) in der ersten Ausbildungswoche.

Zuerst baut man mit Steuerzahlers Millionen Umgehungsstraßen, widmet rechtswidrig innerstädtische Verbindungsstraßen zu Anliegerstraßen um. Dann nutzen LKW die von den Anliegern bezahlten sanierten Verbindungsstraßen, um die Maut der Umgehungsstraße zu umgehen? Trotzig beleidigt verkünden MF dann, daß sie bewußt als Mautflüchtling auftreten werden. Aber sicherlich nur solange, bis die Maut in ihre nächste Gebührenerhöhung eingerechnet ist. Damit zahlt der Steuerzahler zuerst als Steuerzahler, dann als Anlieger und zum dritten Mal als Müllgebührenzahler für dieselbe Straßenverbindung zur Müllentsorgung!
Dabei sind die Kosten (Zeit!) der Umfahrung teurer als die Maut.

Aber diese Politiker wollen dann auch noch den Euro retten? Was für eine geballte Negativintelligenz muß da vorhanden sei
(4)
adon52 (302 Kommentare) am 04.08.2012 07:00

Was nun?

Die Kosten werden doch auf den Müll umgelgt, oder habe ich da was verschlafen?

„Wir sind ein öffentlich-rechtlicher Entsorger und nicht gewinnorientiert."

Na also. Wo ist dann das Problem?
Warum das Gezetere?
Geräte einbauen und Schluß.
(2)
hausgarten (213 Kommentare) am 04.08.2012 12:51

Für Müllentsorger wird Maut fällig

wer sein Verwaltungspersonal (im Vergleich zum anderen öffentlichen Dienst) so üppig bezahlen kann wie das Team Orange dem sollte es wert sein die paar Euro Maut, die ja noch auf die Müllgebühren umgelegt werden, zu zahlen.
So gesehen handelt es sich bei diesem Problem um Jammern auf hohem Niveau.
(2)
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