Forum 55

    
    

Wir bieten an

„Wie werden wir verwaltet?“, fragt FORUM 55 und besucht öffentliche Einrichtungen. Am 16. Mai geht es um die Handwerkskammer für Unterfranken. Um 14 Uhr werden die Gäste in der Akademie für Unternehmensführung, Dieselstraße 12, erwartet (Zellerau, Straßenbahnhaltestelle Neunerplatz, zehn Minuten Fußweg, Parken eventuell Mainaustraße). Bernd Bratek, der Leiter des Bildungszentrums, wird Aufgaben der Handwerkskammer und des Bildungszentrums vorstellen. Anschließende Führungen durch die Werkstätten bieten Gelegenheit, in die vielfältige Welt des Handwerks einzutauchen. Zu sehen ist, wie modern und innovativ das Handwerk ist. »mehr
    
    

ZELL
Wieder musizieren!

Musik entspannt und regt das Gehirn an. Für alle, die ein Streichinstrument gespielt haben, und wieder einsteigen wollen, bietet die Musikgeragogin Ulrike Devantier einen „Streicherkurs für Wiedereinsteiger 55 plus“ an. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Bildungsreise und Spurensuche

Zu seiner jährlichen Studienreise für Jungsenioren lädt das KAB-Bildungswerk (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) diesmal nach Polen und in die Ukraine ein. »mehr
    
    

Immer gern unter Leuten

Allzu oft kommt Marianne Schumann nicht mehr aus dem Haus. „Manchmal die ganze Woche nicht“, bedauert die 91-Jährige, die im dritten Stock ohne Aufzug wohnt. Seit sie ein künstliches Knie hat und an Krücken geht, braucht die Seniorin Hilfe, um das Haus zu verlassen. Mittwochs bekommt sie die: Dann wird sie vom Team des „Bus der Generationen“ abgeholt und zur Veranstaltung „Beschwingt in den Tag“ ins Altenbetreuungszentrum (ABZ) der Würzburger Caritas gebracht. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Eine Auszeit, um nachzudenken

Es gibt immer Lebenssituationen oder schwierige Erlebnisse, nach denen man eine Pause braucht, um sich zu besinnen. Körper und Seele wollen aus der Hektik des Alltags ausbrechen, Verletzungen verarbeiten, nachdenken, um sich neu zu orientieren und Kraft zu schöpfen. FORUM 55 hatte dazu eingeladen, einen kontemplativen Weg kennenzulernen, den die Rita-Schwestern im Garten ihres Konvents am Dallenberg angelegt haben. Die Kongregation benennt sich nach der Augustinerin Rita von Cascia (1381 – 1447). Freundlich begrüßten die Schwestern, Gerlinde Schraut und Carmen Fuchs, die Gäste und führten sie, in zwei Gruppen geteilt, über zehn Stationen durch die Anlage. Jeder Halt orientiert sich symbolisch an einer Begebenheit oder einem prägenden Zeichen im Leben der Heiligen Rita. Von ihrer Liebe und Hoffnung, aber auch von Zweifel und Leid berichteten die Schwestern. Sie deuteten die Symbole und gaben Impulse, das eigene Leben in den Blick zu nehmen. In der Schatztruhe der Einsiedelei waren biblische Weisheiten zu finden, ein Weinstock steht für Hoffnung, eine Skulptur zeigt die Zerrissenheit des Menschen bei Entscheidungen. Die Besucher genossen dankbar die ruhige Besinnlichkeit an einem schönen Nachmittag. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Was ein Perückenmacher empfiehlt

Im Vorübergehen streift der Blick ein Gegenüber. Man stutzt: Hat er nun oder hat er nicht? „Gut gemachte und gepflegte Perücken erkennt man nicht auf einen Blick“, meint dazu Gert Blankenhagen, Perückenmacher in Würzburg. Aber keinem Körperteil werde soviel Beachtung geschenkt wie dem Kopfhaar. »mehr
    
    

Es gibt Unterstützung, aber Vieles ist nicht bekannt

Gepflegt wird, ob ambulant oder stationär, oft unter schwierigen Umständen. Zwar gibt es inzwischen vielfältigen Anspruch auf Hilfe: „Doch es wird für Angehörige immer schwieriger zu verstehen, was ihnen von Gesetzes wegen zusteht“, sagt Sabine Seipp, Koordinatorin des Würzburger Pflegestützpunktes, die durch Vorträge und Workshops auch überregionale Erfahrungen hat. Zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai (Geburtstag von Florence Nightingale) wünscht sie sich von den Pflegekassen mehr Personal für Pflegestützpunkte, „damit wir künftig noch mehr Angehörige noch besser beraten können.“ »mehr
    
    
Liebe Leserin, lieber Leser!

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich hoffe sehr, dass Sie mit mir einer Meinung sind, wenn ich vorschlage, dass wir an dieser Stelle nicht über den bevorstehenden Muttertag miteinander reden. Viele haben wir ja mit den Jahren schon hinter uns gebracht. Reden wir lieber über uns, als Frauen in den besten Jahren, männliche Leser müssen das aushalten. Nun können wir uns ja zur Zeit nicht über zu wenig Beachtung in der öffentlichen Wahrnehmung beklagen, denn das so genannte Frauenthema ist überall präsent. Aber eben nicht so, wie wir es gerne hätten. Überall wird kritisiert. Schauen wir nur auf den politischen Familienzirkus: zu aktiv und perfekt als Mutter von sieben Kindern sei die eine, zu ungeschickt als junge Politikerin mit einem Kind die andere, zu tüchtig als „Mutti“, und ohne Kind die Wichtigste. Zu viele Blazer, zu wenig Glamour, und wenn doch, muss es denn gleich ein George Clooney sein, der geküsst wird? Dann dankt auch noch im Nachbarland Frau Antje ab, übergibt ihren Hausschlüssel an den Sohn und macht sich Sorgen. Aber sie wird es schon richten. Wie wir ja auch immer alles richten in der Familie. Jeder weiß das, aber keiner sagt es. Jedenfalls nicht freiwillig. Vielleicht ja am Muttertag, wäre doch eine gute Möglichkeit. »mehr
    
    

Ohne den Zeigefinger

Die Großschrift ist schon mal gut, und was drinsteht in diesem Büchlein, ist sehr nützlich. Denn dieser Ratgeber für Ältere steckt voller gemachter Erfahrungen. Die Autorin, Jahrgang 1946, kennt, wie sie den Lesern mitteilt, „das Leben mit drei Generationen unter einem Dach bestens“. Und sie sagt auch gleich, was sie bezweckt: Einerseits will sie unterhalten und amüsieren, entsprechend ist ihr Schreibstil. Andererseits will sie Tipps und Informationen liefern, wie man sie braucht, wenn es heißt, den so genannten Ruhestand zu leben. Dazu gehöre auch Vorsorge zu treffen für das Lebensende, bis hin zum endgültigem Abschied. In einem kleinen Kapitel greift sie einfühlsam das Thema Demenz auf. »mehr
    
    

LKR. BAD KISSINGEN
Es gibt gute Beispiele

Der demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. So gibt es in ländlichen Regionen, die in der Vergangenheit noch durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung geprägt waren, immer weniger Mehr-Generationen-Familien. „Auf diesem Hintergrund ist es wichtig, für die Zukunft verstärkt sozial-strukturelle Projekte zu entwickeln und zu fördern, die soziale Beziehungen und zwischenmenschliche Wertschätzungen revitalisieren und steigern“, so Georg Schulz-Hertlein vom Netzwerk Bürgerengagement im Landratsamt Bad Kissingen. »mehr
    
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